03. November 2017
Neuer Beschäftigtenrekord, geringste Arbeitslosenzahl seit der Wiedervereinigung
 
Die gestern von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitslosenzahlen belegen einen neuen Rekord. Erstmals seit der Wiedervereinigung sind weniger als 2,4 Millionen Menschen arbeitslos. Die Quote sank auf 5,4 Prozent. Derzeit sind 700.000 offene Stellen gemeldet. Das sind 88.000 mehr als vor einem Jahr. Das Statistische Bundesamt meldete schon im September, dass Deutschland mit über 44,6 Millionen Menschen in Lohn und Brot auch einen neuen Beschäftigtenrekord verzeichnet. Innerhalb eines Jahres sind noch einmal 650.000 Stellen hinzugekommen.
 
Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, nannte die Entwicklung „ausgesprochen bemerkenswert“. Erfreulich sei, dass besonders Langzeitarbeitslose profitieren und sich aus dem Bezug von Hartz IV lösen können. Nachfrage nach Arbeitskräften besteht in fast allen Dienstleistungsbranchen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet damit, dass sich die Entwicklung auch 2018 fortsetzen wird. Sein Präsident, Eric Schweitzer, erklärte zudem, dass es das 10. Jahr in Folge mehr unbesetzte Ausbildungsplätze als nicht vermittelte Bewerber gäbe.
 
 
Meine Meinung:
 
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist bezogen auf das wiedervereinigte Deutschland so gut wie nie. Die Folge sind Unternehmen, die händeringend Personal und Auszubildende suchen. CDU und CSU haben sich Vollbeschäftigung zum Ziel gemacht. Das bedeutet eine weitere Halbierung der Arbeitslosenzahlen bis 2025. Ich bin zuversichtlich, dass wir die positive Entwicklung auch in einem „Jamaikabündnis“ fortsetzen können.
 
Es ist gut, dass CDU/CSU, FDP und Grüne in den Sondierungsgesprächen in wichtigen Bereichen bereits Gemeinsamkeiten herausgearbeitet haben. Dazu gehören der flächendeckende Breitbandausbau mit Gigabitgeschwindigkeit bis 2025 und die Modernisierung des digitalen Datenrechts. Richtig ist auch, dass Startup-Unternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen einen besseren Zugang zu Wagniskapital und mehr Vernetzung brauchen. Um berufliche Selbständigkeit zu fördern, muss Bürokratie abgebaut werden. Die betriebliche und private Altersvorsorge soll gestärkt werden. Für noch mehr Jobs sollten die Sozialversicherungsbeiträge unter 40 Prozent bleiben. Lebenslanges Lernen und Weiterbildungsmöglichkeiten können Langzeitarbeitslosigkeit vorbeugen. Einigkeit besteht, dass Wachstum und Beschäftigung nicht durch erneute Verschuldung entstehen wird. Deshalb setzt die CDU weiter auf einen ausgeglichenen Haushalt.
 
Die Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass die CDU mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin in den letzten Jahren vieles richtig gemacht hat. FDP und Grüne haben kein Interesse daran, wenn ausgerechnet unter ihrer Regierungsbeteiligung die Arbeitslosenzahlen steigen. Deshalb bin ich sicher, dass die CDU ihre Positionen durchsetzen kann und die Partei der sozialen Marktwirtschaft bleiben wird.
 
 
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
 
 
Ihr

Johann Wadephul

 
 
 
 
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