25. September 2017
Bundestagswahl 2017: Mein Dank an alle Wählerinnen und Wähler
 
Die CDU/CSU ist bei den Bundestagwahlen 2017 erneut als stärkste Kraft hervor gegangen. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte: „Wir haben den Auftrag, eine Regierung zu bilden und gegen uns kann keine Regierung gebildet werden.“ Die CDU hat damit ihr wichtigstes Wahlziel erreicht, auch wenn CDU und CSU im Vergleich zu 2013 erheblich Stimmen verloren haben.
 
Verloren haben auch die Sozialdemokraten, die mit 20,5 Prozent ein historisch schlechtes Ergebnis erhielten. Im Bundestag außerdem vertreten sind künftig die FDP, die Grünen, die Linke und erstmals die rechtspopulistische AfD. Da die CDU immer wieder eine Koalition mit den Linken und der AfD ausgeschlossen hat, können Gespräche zur Regierungsbildung mit der SPD, der FDP und den Grünen erfolgen.
Auch in Schleswig-Holstein war die CDU mit 34 Prozent stärkste Partei. In zehn von elf Wahlkreisen konnte die CDU ihre Direktkandidaten durchsetzen.
 
Meine Meinung:
 
Ich möchte allen Wählerinnen und Wählern meinen herzlichen Dank aussprechen für das Vertrauen, dass Sie mir mit Ihrer Stimme gegeben haben. 42,7 Prozent der Erststimmen sind für mich ein starkes Signal, mich auch in Zukunft mit aller Kraft für meine Heimat Rendsburg-Eckernförde einzusetzen. Mich freut es, dass die Arbeit der CDU bei uns im Norden erneut mit hohem Zuspruch der Wählerinnen und Wähler belohnt wurde. Mit zehn Direktmandaten in insgesamt elf Wahlkreisen hat die CDU in Schleswig-Holstein ein souveränes Votum der Bürgerinnen und Bürger erhalten. Im Vergleich zu 2013 konnten wir sogar ein Direktmandat hinzugewinnen. Mit Claudia Schmidtke konnten wir den traditionellen SPD-Wahlkreis Lübeck diesmal sogar direkt gewinnen. Das zeigt, dass die CDU auch in Städten erfolgreich sein kann. Diese positiven Ergebnisse machen Mut, unsere erfolgreiche Arbeit nicht nur im Land sondern auch im Bund entschlossen und mit Zuversicht fortzusetzen.
 
Es ist richtig, dass die CDU/CSU in schwierigen Zeiten auch massive Stimmenverluste hinnehmen musste. Ohne die Union und ohne Angela Merkel kann aber keine Regierung gebildet werden. Mit der Ankündigung von Martin Schulz, die SPD in die Opposition zu führen, entziehen sich die Sozialdemokraten ihrer Verantwortung. Verständlich ist sicher, dass das Ergebnis den Sozialdemokraten weh tut. Aber demokratische Parteien müssen miteinander koalieren können.
 
Ohne Zweifel liegt ein schwerer Wahlkampf hinter uns. Der Tonfall ist schärfer geworden, in Teilen Deutschlands nimmt die Polarisierung zu. Das starke Abschneiden der AfD mit fast 13 Prozent auf Bundesebene ist ein Schock für uns alle. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat sich schon 14 Stunden nach Schließung der Wahllokale von der künftigen AfD-Fraktion losgesagt. Die beginnenden Auflösungserscheinungen entlarven die Partei. Dennoch müssen wir nun die Gründe des Wahlausgangs genau analysieren und die richtigen Lehren ziehen. Martin Luther hat gesagt, man müsse „dem Volk aufs Mauls schauen“. Dennoch sollten wir niemandem nach dem Mund reden und uns nicht von der AfD die Themen bestimmen lassen. Gerade deshalb brauchen wir eine stabile Regierung unter Führung der CDU.
 
Ich glaube daran, dass die parlamentarische Demokratie in Berlin stark genug ist, auch dieser Herausforderung zu begegnen. Das wird uns gelingen. Davon bin ich überzeugt.
 
 
Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.
 
 
Ihr

Johann Wadephul

 
 
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