25. August 2017
Wir setzen auf ein mobiles Deutschland
In einer ihrer wöchentlichen Video-Botschaften hat Bundeskanzlerin Angela Merkel schon im Mai 2011 gesagt: „Wir wollen, dass Deutschland der Leitmarkt für Elektromobilität wird.“ Die Kanzlerin weiß, dass Mobilität über unsere Lebensqualität entscheidet. Das Wahlprogramm von CDU und CSU gibt Antworten, was zu tun ist.
 
Die CDU-geführte Bundesregierung hat seit 2013 die Gelder für mehr und vor allem bessere Straßen, Brücken und Bahnanbindungen um 40 Prozent gesteigert. Das ist so viel, wie nie zuvor. CDU und CSU wollen das Niveau mindestens halten. Vieles muss aber schneller passieren. Deshalb will die CDU die Planungen durch weniger Bürokratie beschleunigen. Investieren wird die CDU auch in den Lärmschutz. Dazu gehören noch mehr Lärmschutzwände, Flüsterasphalt und das Verbot lauter Güterwagons. Die CDU will die Schadstoffbelastung in den Ballungszentren weiter senken. Sie setzt auf neue Antriebssysteme. Deshalb hat Angela Merkel in einem Interview kürzlich betont, der Verbrennungsmotor gehöre bald der Vergangenheit an. Die CDU sieht in Elektromobilität und Brennstoffzellen die Zukunft. Deutschlandweit 50.000 Ladestationen und umgerüstete Fuhrparks von Behörden, Taxi- und Busunternehmen sowie der Bahn sind das Ziel.
 
Längst ist Infrastruktur aber nicht nur auf den klassischen Verkehr beschränkt. Die CDU setzt auf schnelles Internet. Der Breitbandausbau wird bis 2018 umgesetzt, bis 2025 werden deutschlandweit modernste Glasfaserkabel verlegt. Die CDU sieht in der Digitalisierung eine große Chance. Denn der Ausbau der digitalen Infrastruktur entscheidet heute darüber, wo Unternehmen investieren und ob Menschen auch künftig auf dem Land leben wollen.
 
Meine Meinung
 
Es ist richtig, dass die CDU das Thema Mobilität so in der Vordergrund stellt. Schleswig-Holstein ist ein Transitland zwischen West- und Südeuropa sowie dem skandinavischen und dem baltischen Raum. Gerade wir sind auf eine gute Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Deshalb werde ich mich mit meinen schleswig-holsteinischen CDU-Kollegen im Bundestag dafür einsetzen, dass beispielsweise der Nord-Ostsee-Kanal zügig ausgebaut und erweitert wird. Für die Menschen hier vor Ort sind die Kanalquerungen, der Ausbau der Rader Hochbrücke und andere Querungen bei Rendsburg, sehr wichtig. Schnelle Wege zur Arbeit, Einkäufe oder der Besuch bei Verwandten und Freunden dürfen nicht durch Staus behindert werden. Wichtig sind ebenfalls die Fehmarnbeltquerung und die zügige Fortführung der A20 mit Elbquerung. Wir könnten in vielen Dingen weiter sein, wenn die abgewählte SPD-Landesregierung in Kiel gehandelt und im Bund vorhandene Gelder auch abgerufen hätte. Das ändern wir, wenn die CDU es schafft, künftig in Berlin und in Kiel zu regieren.
 
Ganz besonders werden wir uns für die maritime Wirtschaft einsetzen. Von modernen Häfen hängen Arbeitsplätze sowie der Im- Export ab. Deshalb wollen wir den LNG-Terminal in Brunsbüttel endlich realisieren. Liquified Natural Gas (LNG) ist der Energieträger der Zukunft.
 
Mobilität ist nicht mehr nur die Fortbewegung von Menschen und Gütern. Sie bedeutet ebenso, dass Behörden, Schulen und Universitäten, Ärzte und Unternehmen durch schnelles Internet erreichbar sind. Deshalb setzen wir in den Verwaltungen auf elektronische Bürgerkonten und Online-Portale. Denn unsere Region ist ländlich geprägt. Zu guter Lebensqualität gehört auch mehr Zeit für Freunde und Familie, für Hobbies oder die eigenen vier Wände. Ich finde es gut, wenn wir das mit dem Ausbau des schnellen Internets möglich machen. Denn ein Antrag im nächsten Landratsamt oder eine Weiterbildung dürfen mit An- und Abfahrt nach der Arbeit nicht den ganzen Tag beanspruchen. Und Unternehmen investieren dort, wo gut ausgebildete Menschen gern leben. Wir haben als CDU eine klare Vorstellung von einem mobilen Deutschland und Schleswig-Holstein wird dabei gewinnen.
 
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
 
Ihr

Johann Wadephul

 
 
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