29. September 2017
Schleswig-Holstein geht stark in den neuen Bundestag
 
Eine Woche nach der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag hat es erste personelle Entscheidungen für die CDU/CSU Bundestagsfraktion gegeben. Volker Kauder ist erneut zum Vorsitzenden der Bundestagsfraktion ernannt worden. Alexander Dobrinth wird fortan die 46 Abgeordneten starke CSU-Landesgruppe führen. Beide kündigten an, dass sie den aktuellen Finanzminister Wolfang Schäuble auf der nächsten Sitzung der Unionsfraktion am 17. Oktober für das Amt des neuen Bundestagspräsidenten vorschlagen wollen. Sowohl die FDP als auch die SPD haben Zustimmung signalisiert.
 
Auch die CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein wird personelle Veränderungen erfahren. Ihr gehören mit Dr. Michael von Abercron, Melanie Bernstein, Astrid Damerow, Petra Nicolaisen und Prof. Dr. Claudia Schmidtke fünf neue Mitglieder an. Sie werden erstmals in den Deutschen Bundestag einziehen. Mit insgesamt zehn direkt gewählten Abgeordneten geht die CDU-Landesgruppe stark in die 19. Wahlperiode des Bundestags. „Landesweit liegen wir in allen größeren Städten und Gemeinden vor der SPD. Als einer von nur zwei CDU-Landesverbänden ist es uns bei der Bundestagswahl gelungen, einen zusätzlichen Wahlkreis direkt zu gewinnen. Das wird den Einfluss der CDU Schleswig-Holstein in der neuen Legislaturperiode stärken“, so der CDU-Landesvorsitzende Daniel Günther.
 
 
Meine Meinung:
 
Es ist ein gutes Zeichen für den Norden, dass die CDU Schleswig-Holstein stark im neuen Bundestag vertreten ist. Mit insgesamt einem Direktmandat mehr als 2013 stärkt das unsere Position in der Fraktion und gibt uns zugleich die Chance noch mehr für Schleswig-Holstein zu erreichen. Mit einem engagierten Wahlkampf haben wir gezeigt, dass wir auch unter herausfordernden politischen Umständen gute Ergebnisse erzielen können. Das ist eine hohe Motivation. Nun gilt es das bürgerliche Profil der CDU zu schärfen. Wir müssen wieder in der Lage sein alle bürgerlichen Wähler, auch die Krankenschwester und den Maurermeister anzusprechen. Die Zusammenarbeit mit der neuen unionsgeführten Landesregierung, die im kommenden Jahr die Bundesratspräsidentschaft übernehmen wird, bietet große Gestaltungschancen für uns. Diese Chancen wollen wir nutzen um wichtige Themen wie die Ertüchtigung der Infrastruktur in Schleswig-Holstein zügig anzugehen.
 
Der Vorschlag Wolfgang Schäuble als neuen Präsidenten des Bundestags vorzuschlagen, empfinde ich als eine sehr gute Entscheidung. Der neue Bundestag ist mit sechs Fraktionen und insgesamt 709 Abgeordneten der bislang größte in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Leitung eines solchen Parlaments braucht eine starke Stimme. Daher ist es gute Idee, dass mit Wolfgang Schäuble ein Politiker mit Erfahrung und Autorität als Nachfolger von Norbert Lammert infrage kommt.
 
 
 
 
Die CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein in der 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages:
 

 
 
 
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
 
 
Ihr

Johann Wadephul

 
 
 
 
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